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Liebe, treue Bärenpost-Leserinnen & Leser!

Nachdem nun der Herausgebbär selbst fast 3 Wochen nicht in seinen Blog kam, kann es Euch ebenso ergangen sein.
Aber im "neuen" Jahr, mit neuem Schwung, da wird wieder geblogt, was das Zeug hält!

2 Gedichte  erstmal zum Jahreslauf:

Wenn es Silvester schneit,
ist Neujahr nicht weit
(Wilhelm Busch)

Also müss ma auf DAS NEUE wohl noch warten, bereiten wir uns schon mal mental drauf vor, das da auf uns zukommen mag:

Das alte Jahr vergangen ist

Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!

 

Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.

 

Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.

Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.

 

Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798-1874)

In diesem Sinne, liebe Freunde...
wünscht die Bärenpost allen alles...

Dr. Bär, Verleger
Francesco, Herausgebbär
Quendelin Qualle, Archivar
& die Bärliner Redaktion

31.12.11 09:25


Von der Mehrzahl der Werke bleiben nur die Zitate übrig. Ist es dann nicht besser, von Anfang an nur die Zitate aufzuschreiben?

Stanislaw Jerzy Lec,
06.03.1909 - 07.05.1966
Polnischer Satiriker
18.12.11 10:50


 

 

also, wer war er nun?

17.12.11 15:37


Verfassungsschutz III

Ständig wird kritisiert, dass der deutsche Verfassungsschutz versagt hat. Warum eigentlich?
Er tut, wozu er geschaffen wurde:

Der Verfassungsschutz schützt
die Rechtsradikalen vor der Verfassung...

17.12.11 13:42


Verfassungsschutz II

Fundstück aus einem Netforum:

Geht eine alte Frau bei einer Neonazidemo auf so einen Glatzkopf mit Springerstiefel zu und sagt:
"Mein Gott junger Mann. Erst die Chemotherapie und dann auch noch diese orthopädischen Probleme!"

Die alte Frau könnte vom deutschen Verfassungsschutz sein.

17.12.11 13:31


Verfassungsschutz I

Ich lese, dass man die NDP nicht verbieten kann, weil sie mit V-Leuten des Verfassungsschutzes durchsetzt ist. Daran scheiterte schon ein Verbotsantrag 2003.

Wie sagte der Kabarettist Dieter Hildebrandt (in einem anderen Zusammenhang, aber sein Satz ist wirklich immer wieder BRAUCHBAR):

"Man kann eben nicht mit der Faust auf den Tisch hauen,
wenn man die Finger überall drin hat."


17.12.11 12:42


Verschlafene Fehlleistungen

„Neue Gottesteilchen entdeckt“ berichtet die Zeitung.
Ich lese „neue Gottesleichen entdeckt…
16.12.11 22:30


„Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken.“

(Rosa Luxemburg)

16.12.11 13:52


Es ist kalt geworden … 


Es ist kalt geworden
drinnen und draußen

Es ist kalt geworden
der Frühling ist vorbei

Auch in Tunesien und in Ägypten

 

Es ist kalt geworden
die Menschen frieren in den Wohnungen
und die Obdachlosen auf den Parkbänken
Und die Asylanten
verrecken vor den Mauern
Der Festung Europa

 
Es ist kalt geworden

In Brüssel und in den Firmen
Und in den Hirnen
Der Bürger regiert die Angst

Es ist kalt geworden
             sogar in Griechenland
und in  RUSSLAND
ist es kalt wie immer…

 
Es ist kalt geworden
Und viele fürchten:

Dieser  Winter

Wird  noch  lange     dauern

Es ist kalt geworden
und auch dies Gedicht

wärmt mich    NICHT    WIRKLICH

Die Wellen schlagen
dunkel an den Steg
wir gehen irgend-einen Weg
Es ist noch weit…
Der FRÜHLING kommt nicht
VOR der Winterszeit
10.12.11 16:42


Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben, ziehe meine Mokasins an und laufe meinen Weg, durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden......... .....und DANN urteile wenn Du kannst!

Indianische Weisheit

9.12.11 20:31


“Fiction was invented the day Jonas arrived home and told his wife that he was three days late because he had been swallowed by a whale.”
― Gabriel García Márquez

Dieses Fundstück bei Facebook wird dann noch einmal interessant, wenn man die Übersetzungsfunktion eingibt.
Da liest sich das dann so:
"Fiction erfunden wurde der Tag Jonas nach Hause kam und sagte seiner Frau, dass er drei Tage zu spät weil er hatte von einem Wal geschluckt worden war."
  (Übersetzt von Bing)

Was glauben Sie, was da bei einem längeren Artikel etwa von Obama herauskommt?
(Nächstens mehr BING-Deutsch)
9.12.11 20:27


Auch die besessensten Vegetarier beißen nicht gern ins Gras.

Joachim Ringelnatz,
07.08.1883 - 17.11.1934
Deutscher Schriftsteller und Kabarettist

9.12.11 20:21


ZUM TOD VON CHRISTA WOLF
"Wann Krieg beginnt, das kann man wissen,
aber wann beginnt der Vorkrieg. Falls es da Regeln gäbe,
müsste man sie weitersagen.
In Stein, in Ton eingraben, überliefern.
Was stünde da?
Da stünde unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen."
Christa Wolf  Kassandra


2.12.11 11:25


Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen:
Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus.
Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig.
Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent.
Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi."

Gerhard Bronner; KABARETTIST

2.12.11 10:45


das einzige wovor wir uns fürchten müssen ist die furcht selbst

franklin d. roosevelt, u.s. präsident

28.11.11 10:23


Fekter zum Füchten

Unsere Finanzministerin.
Link nur öffnen, wer starke Nerven hat!

http://derstandard.at/1319183806722/Zitate-der-Woche-Den-Sozen-in-allen-Parteien-sei-gesagt?sap=2&_slideNumber=6&_seite=#forumstart   

KEIN FAKE!

28.11.11 10:01


man kommt nimmer nach mit den nachrufen...

otto tausig, georg kreisler, nun auch noch ludwig hirsch.
bevor wir aber in schwärze versinken ein gedicht der hoffnung:


Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach
des Lebens.


Friedrich Wilhelm Nietzsche

24.11.11 14:22


"gedichte sind unvollendete und nicht zu vollendende wortobjekte. es gibt keine definitive version, jedes gedicht ist entwurf eines anderen, das wir nie schreiben werden..."
  

octavio paz (1914-1998)
11.11.11 23:22


wolfzeit

seit einigen tagen gibt es nun ORF III, einen themen- und kultursender, der immer wieder interessantes bringt.

heute: WOLFZEIT, film von MICHAEL HANEKE aus dem jahr 2003, nach der klavierspielerin das 2. werk mit isabelle huppert.
es ist eine endzeitgeschichte. nach einer nicht näher benannten katastrophe, kommt es zum kampf um ressourcen wie wasser und das knappe essen oder auch nur um einen schlafplatz. die aus der zivilisation gefallenen menschen werden "vertiert".
"homo homini lupus", der mensch ist des menschen wolf. im nackten existenzkampf zeigen sich aber auch ansätze von humanität.
auf einem verlassenen bahnhof warten (erwarten) überlebende auf einen zug, der sie hier wegbringen soll. man fühlt sich an becketts stück "warten auf godot" erinnert.
(neueren forschungsergebnissen zufolge handelt es sich bei beckett auch nicht um ein "absurdes" drama, sondern um eine parabel, dass die protagonisten widerstandskämpfer der resistance sind, die auf einen "führer" warten, der sie aus dem besetzten frankreich bringt)

hanekes filme sind düster, verstörend, kompromisslos, rauh. durch den einsatz von schwarzblenden wird die bedrohung noch verdichtet. auch verzichtet der regisseur wie in seinen meisten filmen auf musik. die aus hollywood-filmen gewohnte dramatisierung und pathetisierung durch musik würde die wirkung nur abschwächen.
 
im kino war der film zuschauermäßig ein flop. kein wunder: er entzieht sich gängigen sehgewohnheiten, einordnungen  und vermarkungsmechanismen. es ist kein thriller, weil die handlung des thrillers fehlt, kein horrorfilm, weil er ohne die horrorklischeees auskommt und kein science-fictionfilm, weil er ganz nah am heute angesiedelt ist.
"wolfzeit" ist ein quälend genau gezeichneter film über die angst und den überlebenskampf in einer extremsituation.

die bärenpost kann ihn nur empfehlen!

mehr über MICHAEL HANEKE hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Haneke

11.11.11 22:35


Wenn wir uns durch ein Werk plagen müssen, so ist der Autor gescheitert. Es ist seine Aufgabe, sich zu plagen und lesenswert zu schreiben. Schreiben ist harte Arbeit. Ein klarer Satz ist kein Zufall. Nur wenige Sätze stimmen schon bei der ersten Niederschrift. Ich bemühe mich, aus hundert Zeilen zehn zu machen. Sprachkürze erzeugt Denkweite.

E. W. Heine

(Mehr über den Autor in den nächsten Tagen)

16.9.11 22:22


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