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Die Fabel von den drei Psychotherapeuten

Vor langer Zeit, es wird so um 1990 gewesen sein, lebten im Tierreich drei berühmte Psychotherapeuten.
Die erste war eine Eule. Freudianerin – paradoxerweise – sehr belesen, sehr sarkastisch, sehr klug. Früher hatte sie sich intensiv mit Hypnose beschäftigt und die wandte sie noch hin und wieder , ohne viel darüber zu reden, bei besonders schwierigen Fällen an. Ihre Erfolge waren bekannt, ihr Ruf gefestigt, ihre Honorare hoch.

Der zweite war ein Känguru. Seine Methode war einfach: er brachte den Kranken das Springen bei. Und wenn sie es nicht erwarteten boxte er sie fest auf die Nase oder trat sie kräftig in den Bauch. Er hatte überdies eine Zeitlang bei einem Lama gelernt und spuckte auch mal ordentlich auf den Patienten , wenn er es für nötig hielt oder es ihm Spaß machte.
Er war ein Gestalttherapeut (genauer: ein Eingestalttherapeut).
Viele suchten ihn auf in Australien. Auch  sie mussten ganz schön ablegen. Schon allein der Flug!    Aber die Heimkehrer fühlte sich wie neu geboren.

Der Beste jedoch war der dritte. Seine Technik war unübertrefflich. Jungianer wahrscheinlich, genaueres wusste man nicht, da er sich nie äußerte. Er sprach überhaupt nicht. Er unterbrach nie. Er ließ jeden Patienten völlig ungestört an sich arbeiten.
Er griff nur ein, wenn die Zeit abgelaufen war. Seine innere Uhr war präzise. Nach exakt 50 Minuten bekam er Hunger. Die Sitzung war um.
Kritiker meinten ja, er schliefe während der Sitzungen. Neider sagten, er nähme seine Besucher gar nicht wahr. Was nicht ganz falsch ist. Er war nämlich blind und taub.
Er war ein Grottenolm.

Aber was tut das zur Sache? Ihm passierte keinerlei Gegenübertragung und seine Fortschritte waren ungeheuer. Sein Ruhm verbreitete sich wie ein Lauffeuer rund um den ganzen Erdball . Und auch wenn er schon gestorben ist, besuchen ihn noch immer die Bedürftigen, um sich mit ihm auszusprechen.
Und es funktioniert!
Jaaaa! Man muss nur daran glauben….

1.4.07 10:50
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


heiner hecht (1.4.07 16:07)
nein, der dritte ist kein jungianer - es ist die klare beschreibung einer "gesprächstherapie" nach carl rogers; "klientenzentrierte therapie" heißt sie auch. da lässt man den "klienten" einfach reden und reden ... er ist ein gleichberechtigter partner, der angeblich selber die lösung all seiner psychischen probleme kennt ... (aber weshalb lässt man ihn dann dafür blechen?) man lässt ihn reden und reden, sagt "ja" zu allem, wiederholt manchmal seine worte oder fasst sie zusammen, akzeptiert den armen kerl (der dringend therapeutische intervention bräuchte) "bedingungslos als person", begegnet ihm mit "vollster wertschätzung", "empathie" und eigener "authentizität", und greift vor allem in keinem fall mit rat und tat und orientierungshilfe ein ... "nicht-direktiv" heißt das credo und "nicht-konfliktorientiert", man nimmt keinerlei partei und sagt nicht was man gut oder schlecht findet ("authentisch" nennt man das wohl) ... und auf wundersame weise soll der arme leidende mensch plötzlich geheilt sein. übertragung gibt es keine, natürlich auch keine gegenübertragung, keinen widerstand, das böse freudsche unbewusste existiert nicht bzw. wird im bedarfsfall als unendlicher positiver ressourcenpool verstanden. so läuft der hase in dieser therapie. das weiß ich deshalb so genau, weil ich grade das hauptwerk von rogers lese (auch derselbe abscheuliche wischiwaschi-stil, auf 500 seiten wird nichts, rein gar nichts gesagt, ein einziges fades allumfassend tolerantes herumgeeier völlig ohne zugriff auf die eigentlichen probleme) ... da sind mir ja fast noch die verhaltenstherapeuten lieber, die wenigstens zupacken und ihre patienten wie laborratten konditionieren, und sich ebenso wie die "gesprächstherapeuten" einen dreck für die eigentliche ursache des psychischen leidens interessieren.


ΞĻ CФmmandante / Website (4.4.07 02:30)
wann ich mit einem bier auf der dachterrasse sitze und in die ferne schau, brauch ich niemand und diese ganzen schnösel schon gar nicht.....mir war bei therapien aber immer lieber, wenn an mir "gerüttelt" wurde.....gesprächstherapie nach rogers hab ich auch schon gemacht....aber otto f. kernberg ist besser....das hab ich 2 jahre gemacht....bussal und liebe grüße an mania

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