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Fundstücke XIX

Eben beim Ausräumen meiner TExtschachteln ein altes Fragment gefunden, es heißt "Nachtstück I" , offenbar sollten damals mehrere folgen.  Wenige Zeilen, aber mit einem gewissen Zug drin, teilweise gefällts mir, tw. is es schwach, aber könnte zum Vortragen trotzdem was bringen. Hab einen Großteil hinzugedichtet, jetzt aber gemerkt, dass das Thema von allen Aspekten her noch viel mehr hergibt, einen Zyklus, ein schön fotographiertes oder gezeichnetes Buch.

Hier also, ohne Genierer aus meinem Zyklus
"Best of Worst" ich steh dazu...

 also einfach, ohne Überarbeitung  das Bruchstück. Für Verbesserungsvorschläge od.thematische Anregungen (bitte an Quendelin Qualle, Bärenpost-Redaktion senden!  bin ich IN DIESEM FALLE dankbar. 

 nachtstück I

(ein Protokoll zum Thema Nacht)

 
DER GLANZ DER NACHT
STRAHLT AUF IN MIR
ALS FUNKEN FREIHEIT

NACHTSCHATTENGESÄNGE
FLECHTEN KRÄNZE
DEN ZU KURZ GEKOMMENEN

DIE ARMUT WÄCHST
DAS WASSER WIRD KNAPP
DAS KLIMA KIPPT

WELTWIRTSCHAFTSGIPFEL
EINE VERSAMMLUNG
VON TERRORISTEN

BÜRGERKNECHTUNG
BESPITZELUNG
AUSSERKRAFTSETZUNG
JEGELICHEN BÜRGERRECHTS
IM NAMEN VON freedom & democracy

nachtgesänge
unhörbar fast
aus dem fast
ausgerotteten
untergrund

woher soll sie kommen
die größere hoffnung
der längere atem

JAA, so wie es ist, bleibt es nicht
aber was dann,
was, wenn es, entgegen allen prognosen
entgegen aller erwartung
entgegen aller erfahrung
WENN SIE GELÄNGE
DIE REVOLUTION

wo stündest du dann, bürger!
wie bereit wärst du,
sie zu verteidigen
mit dem schwert in der hand
würdest du erst die gegner
die reaktionäre,
die verhinderer, die saboteure
die terroristen gegen den neuen staat
würdest du sie auf die guillotine schicken
oder nicht

GEWISSENSFRAGEN, GEWISSENSFRAGEN
ich weiß...
aber solang wir darauf
keine entschlossene
und differenzierte
antwort wissen,
wird sie nicht kommen
die veränderung,
der große aufbrauch
der große ausbruch
das zerbrechen unserer ketten
und goldkettchen

SOLANGE WIR NICHT GELÖST HABEN
DIE FRAGE DER DIALEKTIK
REVOLUTIONÄRER GEWALT
können wir nicht handeln
DA SIND DIE RECHTEN IMMER SCHNELLER
nie um eine brutalität verlegen
immer am ball, immer zum schlagen in die weichteile bereit
ausgebildet zum mannstoppen
sie laufen herum die muskelpakete und glatzen
sie laufen herum wie geladene , entsicherte waffen WIE SPRENGKÖPFE SIND SIE
bereit zu explodieren an jedermann
der ihnen zufällig den weg quert oder
die sicht verdunkelt.

meinen freund zum beispiel
überfielen sie feige, nächtlich,
vor seiner haustür,
GRIFFEN IHN HINTERRÜCKS AN
BRACJHEN IHM SOFORT MIT EINEM KOPFSTOSS DAS NASENBEIN
SCHLUGEN IHN BLUTIG;
LIESSEN IHN LIEGEN
SPRANGEN BETRUNKEN INS AUTO UND RASTEN WEITER
GEGEN DIE EINBAHN:

WAS HATTE ER IHNEN GETANß
er hatte ihnen im vorbeifahren zugerufen:
DAS IST KEINE EINBAHN!

DAS WAR ALLES
DAS GENÜGTE ZUM AUSRASTEN:::
wie bei den leuten, die herumgehen
leute anstänkern, anrempeln, streit suchen,
einen wickel wollen, wie man in wien sagt,
einen köch haben wollen, wie man im dialekt bei uns sagt.
laufen herum als tretminen, treten selber bis die köpfe der anderen explodieren.
nächtens oder auch schon mal vormittags...


(FORTSETZUNG (des Zyklus) FOLGT...
19.11.08 05:20
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kunterbunter (19.11.08 19:28)
Das ist jetzt schwerer Stoff den deine Gedichte und Aphorismen hier anbieten ... das krieg ich nach dem heutigen Chaostag bei mir hier nimmer in die Birne.

Aber vielleicht morgen wieder.

Grüß mir auch den Herrn Qualle. Wir Archivare müssen zusammenhalten.

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