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"Ilias" und "Odyssee":
Werke einer Frau?

Homer, Verfasser der beiden wichtigsten altgriechischen Epen, war eine Frau.
Das behauptet der britische Forscher Andrew Dalby.


Homer lebte vermutlich im 9. oder 8. Jhdt. v. Chr. - gesicherte Fakten von und über ihn oder sie existierten nicht.
Homer, Schöpfer von Ilias und Odyssee, war eine Frau. Das behauptet zumindest der britische Historiker und Linguist Andrew Dalby in seinem Buch "Rediscovering Homer". Die Dichterin habe im antiken Griechenland als Frau für Frauen geschrieben.

Dalby ist nicht der Erste, der diese These vertritt. Schon im Viktorianischen Zeitalter hatte der Brite Samuel Butler gemeint, Homer müsse eine Frau gewesen sein, weil sie sich so stark in die weiblichen Figuren hineinversetzen konnte.

Anthropologische Analysen
Dalby dagegen kommt - weitaus fundierter - aufgrund vergleichender, anthropologischer Analysen zu seiner Erkenntnis. Er weist darauf hin, dass es Frauen waren, die Lieder, Geschichten und Volkssagen über Generationen weitergegeben haben. Er stützt sich dabei auf die klassischen amerikanischen Gelehrten der 30-er Jahre, Milman Parry und Albert Long.

Die Autorin von Ilias und Odysee war nach Meinung Dalbys möglicherweise die Ehefrau eines griechischen Adligen, der im siebenten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung lebte und die sich, da genügend Sklaven da waren, nicht um den Haushalt kümmern musste. Indizien dafür seien die Figuren der Helena und der Andromache in der Ilias und der Penelope in der Odyssee.

Erotische Macht
Nur eine Frau, so der britische Gelehrte, habe diese Gestalten auf diese eminent weibliche Weise beschreiben können. In beiden Homer-Werken würden die sexuellen Beziehungen in einer Welt beschrieben, wo Frauen mehr oder weniger als "Konsumgüter" betrachtet worden seien, zugleich aber eine erotische und häusliche Macht besessen und dabei gleichzeitig den Eindruck völliger Unterwerfung unter den Mann vermittelt hätten.

Webtip : www.mythologica.de
(Kurier Online 14.12.2006, /| apa )
14.12.06 14:31
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


heiner hecht (14.12.06 23:51)
ach ich liebe dämliche spekulationen, die sich als handfeste "theorien" zu verkaufen versuchen ... besonders wenn sie sich auch noch so brisant und reißerisch gebärden, dass sie eingang in ein intellektuellenblatt wie den "kurier" finden.
denn erstens hat die seriöse altphilologische forschung längst stichhaltig nachgewiesen, dass ilias und odyssee auf KEINEN fall vom selben autor stammen. falls es tatsächlich einen "homer" gegeben haben sollte, kommt er allenfalls als verfasser der "ilias" in frage. die "odyssee" entstammt definitiv nach-homerischer zeit und einer späteren kulturstufe der griechischen geschichte, sie hat einen ursprünglichen verfasser und wenigstens 1 noch späteren bearbeiter. - was mir allerdings FÜR herrn andrew dalbys these eines weiblichen autors spricht, ist dass all die in der ilias und odyssee vermittelten intimen kenntnisse des kriegswesens, der seefahrt und der patriarchalischen welt wohl nur dem wissen einer frau entstammen können, da die männer damals ja bekanntermaßen zu hause saßen und strickten, während die frauen die schwerter schwangen und katapultschleudern zur demolierung der trojanischen stadtmauern ersannen ...
"amerikanische wissenschaftler haben herausgefunden" ... ich korrigiere: diesmal beginnt der witz mit "ein britischer wissenschaftler hat herausgefunden" ... na ich hoffe, er findet das wirklich wieder heraus und hat nicht den arianefaden mitzunehmen vergessen.


heiner hecht (14.12.06 23:59)
p.s.: besonders gut gefällt mir auch noch der unwiderlegbare beweis: "nur eine frau habe die frauengestalten auf diese eminent weibliche weise beschreiben können" - ich glaube herrn dalby aufs wort, denn er kann sich wirklich auf beispiele aus der weltliteratur stützen: frau flaubertine mit ihrer "madame bovary", frau tolstoja mit ihrer "anna karenina", alexandra dumas mit ihrer "kameliendame" ... um nur die 3 bekanntesten frauengestalten der literatur zu nennen.


quendelin qualle / Website (16.12.06 09:21)
@heiner hecht
lieber hecht, sie haben den stand der forschung trefflich zusammengefasst, wie man das von einem bärenpost-mitarbeiter gewohnt ist...


heiner hecht (17.12.06 19:07)
@ qualle
ja, man tut was man kann! und was man nicht kann, das versucht man wenigstens ... bzw. man tut wenigstens so als täte man es. das ist das credo aller bärenpost-mitarbeiter ... so hat dr. bär uns seinerzeit gedrillt!

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