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J. D. Salinger ist tot


Der Romanschriftsteller Salinger ist 91-jährige verstorben. Er schrieb einen einzigen Roman, der ihn weltberühmt machte und von dessen ERtrag er gut leben konnte. Der ORF schreibt über ihn:

 

 

Rebellion gegen das Spießige

In Wien erlernte Salinger das Fleischerhandwerk.
Die literarische Welt trauert um J. D. Salinger. Der Autor des Kultromans "Der Fänger im Roggen" starb, wie erst am Donnerstagabend bekanntwurde, bereits am Mittwoch in seinem Haus in Cornish im US-Bundesstaat New Hampshire. Er wurde 91 Jahre alt.

Salinger hatte mit "The Catcher in the Rye" einer ganzen Jugendgeneration ihr Buch gegeben, sich aber stets völlig zurückgezogen. Der Welterfolg blieb sein einziger Roman, seine letzte Erzählung veröffentlichte er 1965.

Ganze Generation von Autoren beeinflusst
Salinger war nach Angaben seiner Sprecherin auch die letzten Lebensjahre bei guter Gesundheit. "Obwohl er sich im Mai die Hüfte gebrochen hatte, war seine Gesundheit exzellent." Um Neujahr habe sich sein Zustand aber verschlechtert. Er sei aber friedlich und ohne Schmerzen gestorben.

"Nach seinem lebenslangen Bemühen um Abgeschiedenheit wird es keinen Gottesdienst zur Beisetzung geben. Die Familie bittet, aus Respekt gegenüber dem Leben und Werk von Herrn Salinger diesem Wunsch zu folgen", sagte die Sprecherin. "Er wird von den wenigen, die ihm nahe waren, ebenso vermisst wie von den zahllosen Lesern."

Amerikanische Schriftsteller würdigten Salinger als einen der größten Nachkriegsliteraten der USA. Sein Schreibstil habe eine ganze Autorengeneration beeinflusst. Der Schriftsteller Rick Moody ("Der Eissturm", "Garden State" sagte, es sei als moderner Autor unmöglich, nicht von Holden Caulfield beeinflusst zu sein.

Frühes Dokument beginnender Jugendrebellion
Salinger schrieb nur einen einzigen Roman, der aber wurde zum Welterfolg und beeinflusste eine ganze Generation. "Der Fänger im Roggen" handelt vom 16-jährigen Holden Caulfield, der aus dem Internat fliegt und sich in Salingers Heimatstadt New York durchschlägt und gegen das Spießige, das Normale, das Heuchlerische und die Erwachsenenwelt rebelliert.

Das 1951 erschienene Buch ist ein frühes Dokument der beginnenden Jugendrebellion. Zudem war der Schreibstil auffällig und nicht zuletzt die Sprache, die sich zahlreicher Schimpfwörter bediente. Obwohl verpönt und zum Teil sogar verboten, wurde das Buch in den ersten drei Jahren weltweit zehn Millionen Mal verkauft.

"The Catcher in the Rye" artikulierte Rebellion, Jahre vor James Dean und über ein Jahrzehnt vor den Rolling Stones und den Vietnam-Demonstrationen. Selbst mit Goethes "Werther" wurde das Buch verglichen. Entsprechend erscheint es in Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W.".

Das Buch lockte aber auch andere an: Der Doppelmörder Charles Manson hatte ebenso eines wie der Reagan-Attentäter John Hinckley und der Terrorist Theodore Kaczynski. Und als Mark David Chapman im Dezember 1980 John Lennon erschoss, trug er seinen "Catcher" sogar bei sich.

In Wien Deutsch und Fleischhauerei gelernt
Geboren wurde Jerome David Salinger am ersten Tag des Jahres 1919 als Sohn eines New Yorker Juden und einer schottisch-irischen Katholikin, die aus Liebe konvertierte. Der Vater schickte den jungen Mann einige Monate zur Verwandtschaft nach Europa, wo er in Wien nicht nur Deutsch, sondern auch das Fleischerhandwerk lernte.

Doch die Passion Salingers waren die Worte. Schon als Kadett in einer Militäranstalt veröffentlichte er erste Texte in der Schülerzeitschrift, als Student waren es Kurzgeschichten.

Auch als Soldat in Frankreich schrieb Salinger weiter. Ein Kriegsberichterstatter bescheinigte ihm in Paris ein "verdammtes Talent". Der Mann musste es wissen - es war Ernest Hemingway.

Bis heute erfolgreich verkauft
Nach dem Krieg arbeitete Salinger zunächst für amerikanische Behörden in Deutschland. Doch vor allem schrieb er. 1951 - in Europa hatte man wieder genug zu essen, in Amerika wurden Auto und Fernseher zum Statussymbol des Mittelstands - veröffentlichte Salinger dann "Der Fänger im Roggen".

Letzte Kurzgeschichte vor 45 Jahren
Salinger äußerte sich zu solchen Dingen kaum. Seit 57 Jahren lebte er abgeschirmt hinter hohen Zäunen in Cornish im stillen New Hampshire, sein letztes Interview lag 30 Jahre zurück.

Anfangs veröffentlichte er noch Kurzgeschichten, die letzte aber schon vor 45 Jahren. Vor einem halben Jahr trat Salinger noch einmal vor die Öffentlichkeit und klagte gegen einen Autor, der mit "60 Years Later: Coming Through the Rye" eine Fortsetzung des "Fängers im Roggen" verkaufen wollte.

Link:

 
Literatur
US-Autor J.D. Salinger gestorben
Audio
Länge: 2:47 min
Ö1 Morgenjournal
Der Autor des Kultbuches "Der Fänger im Roggen" ist tot. J. D. Salinger starb am Donnerstag im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Cornish im US-Staat New Hampshire, meldet der Nachrichtensender CNN.

"Nach seinem lebenslangen Bemühen um Abgeschiedenheit wird es keinen Gottesdienst zur Beisetzung geben. Die Familie bittet, aus Respekt gegenüber dem Leben und Werk von Mister Salinger, diesem Wunsch zu folgen", sagte seine Sprecherin. "Er wird von den wenigen, die ihm nahe waren, ebenso vermisst wie von den zahllosen Lesern."

Der Autor lebte die letzten Jahrzehnte völlig zurückgezogen, sein letztes Interview ist 30 Jahre her. Zuletzt hatte er 1965 veröffentlicht. Das Buch "Der Fänger im Roggen" von 1951 hatte eine ganze Jugendgeneration beeinflusst.

Kultroman
Ernest Hemingway bescheinigte ihm schon 1944 ein "verteufeltes Talent". Das war, als Jerome David - kurz J.D. - Salinger erst eine einzige Kurzgeschichte veröffentlicht hatte. 1948 erwarb er sich mit einem Beitrag für die Zeitschrift "The New Yorker" eine anspruchsvolle Leserschaft, 1951 mit dem Kultroman "The Catcher in the Rye" ("Der Fänger im Roggen" glühende Verehrer in aller Welt. Die Geschichte des spätpubertären Holden Caulfield, der sich der Heuchelei und Hoffnungslosigkeit des Erwachsenendaseins verweigert, wurde sogar mit Goethes "Werther" verglichen. Sie blieb sein einziger Roman.

Seit mehr als 50 Jahren lebte Salinger abgeschirmt hinter hohen Zäunen in Cornish, einem Nest in den Hügeln von New Hampshire im Nordosten der USA. Anfangs meldete er sich von dort noch mit Kurzgeschichten zu Wort. 1953 kam sein Buch "Nine Stories" ("Neun Erzählungen" heraus, 1961 "Franny und Zooey" und zwei Jahre später "Hebt den Dachbalken hoch, und Seymour wird vorgestellt".

Plötzliches Stillschweigen
Vor 43 Jahren, am 19. Juni 1965, druckte der "New Yorker" seine Novelle "Hapworth 16, 1924" aus dem Zyklus über die Glass-Familie. Danach hüllte sich Salinger, einer der meistgelesenen und meistgeachteten US-Autoren der Nachkriegszeit, ohne Vorankündigung in Stillschweigen. Nicht eine einzige Zeile von ihm drang in den 43 Jahren seither mehr an die Öffentlichkeit. "Ich schreibe nur noch zum Vergnügen", sagte er der "New York Times" 1974 am Telefon. Im Nichtveröffentlichen liege "ein wunderbarer Friede".

Alles andere, was wir über J.D. Salinger wissen oder zu wissen meinen, stammt aus Zweitquellen. Eine ehemalige Geliebte, die Journalistin Joyce Maynard, plauderte 1998 in ihrem Memoirenbuch "At Home in the World" aus, dass der Kultautor täglich in einem blauen Overall an der Schreibmaschine sitze und ganze Bände tippe. Die Seiten schließe er dann abends sorgfältig weg. "Ich kann die Gesellschaft da draußen nur ertragen, solange ich meine Gummihandschuhe anbehalte", habe er ihr gesagt. Allerdings war Salinger 53 und Maynard eine 19-jährige Studentin, als sie neun Monate in Cornish Tisch und Bett teilten.

Arbeitszimmer war tabu
Verlässlicher ist wohl das Bild, das Margaret (Peggy) Salinger in ihrem Buch "The Dream Catcher" von dem berühmten Vater zeichnet. Dieser habe sie in ihrer Kindheit sehr liebevoll behandelt, sei aber auch pathologisch selbstsüchtig gewesen. Niemand und nichts habe ihn bei seiner Arbeit stören dürfen. Sein Arbeits- und Schlafzimmer habe sie "vielleicht zwei Mal in meinem Leben" betreten dürfen, schreibt die Tochter. Dass Salinger zuletzt nur noch für sich geschrieben habe, liegt nach Meinung der Familie an seiner Furcht vor jeglicher Kritik, plauderte Margaret in dem Buch freimütig aus.

Damit könnte sie nicht ganz Unrecht haben. Ende 1996, also drei Jahrzehnte nach dem Abdruck im "New Yorker", stimmte der Autor der Veröffentlichung von "Hapworth 16, 1924" in Buchform zu. Das Projekt war eine kleine Sensation für alle, die so lange auf ein Wort von Salinger gewartet hatte. Aber es brachte auch die Kritiker mit ins Spiel, die ihn und seine Geschichte zum Teil harsch abkanzelten. Hapworth sei eine "bittere, unlogische und - traurig, dies sagen zu müssen - völlig reizlose Geschichte", wetterte die "New York Times" über den Abdruck im "New Yorker". Nur wenig später wurde das geplante Buch vom Verlag ohne weitere Erklärung gestrichen.

Mehr zu Salingers "Franny und Zooey" in oe1.ORF.at

 

 

Mehr über Salinger bei Wikipedia:

Jerome David Salinger

Jerome David Salinger (* 1. Januar 1919 in New York; † 27. Januar 2010 in Cornish, New Hampshire,[1] meist abgekürzt als J. D. Salinger) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
 

Leben 

Salinger wurde als Sohn des polnisch-jüdischen Vaters Solomon Salinger und einer Mutter schottisch-irischer Abstammung geboren. Die Familie des Vaters kam aus Litauen, der Großvater, der Rabbiner Simon F. Salinger, wurde 1860 in Tauroggen geboren. Die Mutter Marie Jillich war vor der Heirat als Miriam Jillich zum Judentum übergetreten.

Er besuchte die private McBurney School in Manhattan und wurde anschließend von 1934 bis 1936 an der Valley Forge Military Academy in Wayne, Pennsylvania, ausgebildet. Als Verfasser von Filmkritiken und Herausgeber der Kadettenzeitschrift Crossed Sabres (dt. „Gekreuzte Säbel&ldquo unternahm er dort erste schriftstellerische Versuche. 1937 hielt er sich fünf Monate in Europa auf, wo er auf Bestreben seines Vaters bei dessen Verwandten in Wien eine Ausbildung in einem Schlachtereibetrieb absolvierte, um sich auf das Erbe des väterlichen Importgeschäfts vorzubereiten.

Der (unautorisierten) Biographie von Ian Hamilton zufolge ging er in Polen dem Stammbaum seiner väterlich-jüdischen Ahnen nach. In Wien soll er Schikanen gegen Bewohner des jüdischen Viertels miterlebt haben. 1938 immatrikulierte er sich am Ursinus College, Collegeville, Pennsylvania, daneben arbeitete er als Theaterkritiker und Kolumnist des Ursinus Weekly. 1939 wechselte er an die Columbia University, New York, und veröffentlichte in dem einflussreichen Story-Magazin 1940 seine erste Kurzgeschichte. Das College verließ Salinger ohne Abschluss.

1942 trat er in die US-Armee (U.S. Army Signal Corps und ins Counter Intelligence Corps) ein und nahm von Invasionsbeginn bis Kriegsende an fünf Feldzügen in Frankreich teil, u. a. erlebte er die deutsche Ardennenoffensive mit. In Paris begegnete er dem damaligen Kriegskorrespondenten Ernest Hemingway, der ihm ein „verteufeltes Talent“ bescheinigte. Nach dem Krieg soll Salinger – wegen eines „front shock“ – eine Zeitlang in psychotherapeutischer Behandlung gewesen sein. Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg war Salinger, der gut Deutsch sprach, im fränkischen Gunzenhausen tätig, wo er nach seinem Ausscheiden aus der Armee als Zivilist für eine Abteilung des Nachrichtendienstes arbeitete. In Deutschland war er kurze Zeit mit einer deutschen Ärztin namens Sylvia Welter (Salinger selbst nannte sie "Saliva" verheiratet. [2]

Im Juni 1955 heiratete Salinger die Psychologin Claire Douglas, mit der er zwei Kinder hatte: Margeret (geb. 1955), die ihre Erinnerungen an ihren Vater unter dem Titel Dream Catcher veröffentlichte, und Matthew (geb. 1960), der mit seiner Familie als Autor in Connecticut lebt. Im Jahre 1972 hatte Salinger eine 10 Monate dauernde Affäre mit Joyce Maynard, die über diese Affäre später ein Buch veröffentlichte. Ende der 1980er Jahre heiratete Salinger in dritter Ehe die Krankenschwester Colleen O’Neill.

Seit dem Erfolg von Der Fänger im Roggen lebte Salinger zurückgezogen in Cornish, wo er im Alter von 91 Jahren eines natürlichen Todes starb.[3] Seine letzte Veröffentlichung war die Geschichte Hapworth 16,1924, die 1965 im New Yorker erschien.

Werk 

Sein bekanntestes Werk Der Fänger im Roggen (The Catcher in the Rye, 1951) verhalf Salinger zu Weltruhm. In diesem Roman beschreibt der 16-jährige Holden Caulfield seine Erlebnisse in New York City, nachdem er aus dem Internat geworfen wurde. Holden sträubt sich einerseits gegen die Erwartungen der Erwachsenenwelt, andererseits fühlt er sich von den Erwachsenen nicht für voll genommen. Der verwendete, auffällige Sprachduktus (eye dialect) führte neben Begeisterung auch zu viel Kritik. Das Buch wurde in einigen angelsächsischen Ländern zunächst verboten – es enthält in der Originalausgabe 255-mal den Ausdruck goddam sowie 44 fucks. Die erste Übersetzung von Catcher in the Rye ins Deutsche, erstellt von Irene Muehlon, erschien 1954 im Diana-Verlag Zürich unter dem Titel Der Mann im Roggen. Übersetzungen von Salingers Texten ins Deutsche wurden unter anderem auch durch den späteren Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll und dessen Frau Annemarie Böll erstellt. Im Jahre 2003 erschien eine neue Übersetzung von Eike Schönfeld.

Der Fänger im Roggen diente dem Attentäter von John Lennon, Mark David Chapman, als Kult-Objekt und Vorlage. Er hatte es stets bei sich, auch bei den Vorbereitungen sowie der Ausführung des Attentats am 8. Dezember 1980.

Obwohl Salinger nur einen Roman und 35 Kurzgeschichten geschrieben hat, gilt er bis heute als einer der meistgelesenen und meistbesprochenen amerikanischen Autoren der Nachkriegszeit. Sein literarischer Mythos geht so weit, dass Kritiker ein ganzes Jahrzehnt der amerikanischen Literaturgeschichte – die Jahre von 1948 bis 1959 – als „Ära Salinger“ bezeichnet haben.

Er hinterließ zahlreiche Arbeiten, die nicht in Buchform (außer auf Japanisch) veröffentlicht wurden, sondern in Zeitschriften. Andere werden in der Bibliothek von Princeton aufbewahrt.

Salingers Leben als Sujet in Film und Literatur

Salingers Lebensgeschichte selbst diente als Sujet in dem Film Forrester – Gefunden!, in dem Sean Connery einen zurückgezogen lebenden Erfolgsautor darstellt. Deutliche Parallelen gibt es auch zu dem Schriftsteller Florious Fenix in Ein Liebhaber ungerader Zahlen von Herbert Rosendorfer. Darüber hinaus diente er als Quasi-Vorlage zur Figur des Terence Mann, dargestellt von James Earl Jones, in Feld der Träume mit Kevin Costner.

Publikationen [Bearbeiten]

 

29.1.10 12:18
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gabriel / Website (29.1.10 12:35)
"Ich kann die Gesellschaft da draußen nur ertragen, solange ich meine Gummihandschuhe anbehalte!"

Das kann ich ihm gut nachfühlen, dem Salinger.
Möge er in Frieden ruhen.

Und ... prima Blog-Eintrag von dir. Danke.

LG


francesco / Website (29.1.10 20:33)
@gabriel

ja, ich schätze ihn auch sehr. er hat ja wenig geschrieben oder veröffentlicht, soll überkritisch zu sich selbst gewesen sein. aber alles, was er herausbrachte sind meilensteine, besonders der "fänger im roggen".

lg und schöne we
francesco, der bärenpostler

war nett, das gespräch letztens.
grüß das scharfrichterhaus schön von mir, wenn du hingehst. der zimmerschied hat mich ja bei einem auftritt in regensburg entdeckt und ins scharfrichterhaus eingeladen. haben dann beim scharfrichterbeil den 3. platz gemacht.

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