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"auf dem nachttisch" - besprechung meiner nachtlektüre

"auf dem nachttisch" nannte kurt tucholsky seine buchbesprechungskolumnen, die er jahrlang in der "weltbühne" veröffentlichte. er war ein sehr wacher leser, der ein radar für neue talente hatte. er erkannte früh kafka u.a. als kommende große autoren.
und so nenne ich nun meine buchbesprechungen in loser folge auch "auf dem nachttisch.
nun lese ich neben krimis, die ich immer lese, weil man sie so schön zwischendurch sich reinziehen kann, etwa in der straßenbahn oder in der badewanne, "freud als schriftsteller" von walter muschg (kindler taschenbuch) . von muschg stammt auch die sehr lesenswerte und materialreiche darstellung " tragische literaturgeschichte".
die darstellung freuds als schriftsteller ist interessant. der einzige preis, den freud zu lebzeiten bekam, war der "goethe preis für literatur" 1930. zu recht. freud ist ein blendender stilist, seine texte werden in der hamburger journalistenschule als studierenswert betrachtet, man kann viel von dieser klaren, aufklärerischen prosa lernen.
werde eine collage fürs lesetheater zum thema "freud als schriftsteller" machen.

was lest ihr so`?
anregungen und tipps bitte an unseren archivar quendelin qualle, wir werden das dann hier reinstellen,
für die ersten 3 gibt es ein buchgeschenk.

lg und gute nacht

francesco, der bärenpostler im nachtdienst

13.2.10 00:34
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


tobias cell (13.2.10 18:30)
tobias cell hat gerade die 1.600 seiten von egon friedells "kulturgeschichte der neuzeit" hinter sich gebracht und kann dieses absonderliche aber unterhaltsame werk nur empfehlen. außerdem liest er zwei ebenfalls mordsdicke klassiker der soziologie: georg simmel: "philosophie des geldes" und max weber: "wirtschaft und gesellschaft". simmel war übrigens tucholskys lieblings-soziologe. weber und simmel sind nach 80 oder 90 jahren so brandaktuell, dass man es kaum glaubt - der ganze kapitalismus- wahnsinn, dem sich alle werte untergeordnet haben und dem wir die heutige "globale krise" verdanken, ist in seiner struktur bis in feinste verästelungen seziert. - außerdem nach jahren wieder gelesen: georg büchners "dantons tod". ein ungeheures stück, ein großer dramatischer wurf. und nicht ein einziger schwacher satz oder eine verunglückte metapher. dagegen sehen die dramen des expressionismus echt alt aus. büchner gehört in die allererste reihe deutschsprachiger dramatiker. wäre er nicht mit 23 jahren gestorben, er hätte die literaturgeschichte noch gewaltig aufgemischt.

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