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Mißbrauchsfälle durch Geistliche II

Die Häufung der Mißbrauchsfälle wirft natürlich die Frage auf, wie konnte das passieren? Der Vatikan weiß es, genauer gesagt, der Exorzist des Vatikans: DER TEUFEL IST SCHULD.
Ja, dann...
(Nachzulesen auf der ORF-Homepage):

Täter nicht selbst schuld?

Wer nicht an den Teufel glaubt, wird aus Sicht des Exorzisten am ehesten zu seinem Werkzeug.
Pater Gabriele Amorth ist immer ein gefundenes Fressen für Medien. Der führende vatikanische Exorzist glaubt etwa, die Größe von Dämonen zentimetergenau zu kennen und wirkt auch sonst wie ein Relikt aus dem Mittelalter. Seine Aussagen zum Missbrauchsskandal in der Kirche sind aber mehr als nur schrullig.

Der Skandal sei nichts anderes als ein zielgerichteter Angriff des Teufels auf die vatikanische Elite, erklärte Amorth gegenüber der britischen "Times" am Wochenende. Satan sei es gelungen, "in die Gänge des Vatikans vorzudringen". Der Teufel wolle "der Kirchenführung schaden".

Umstrittener "Oberexorzist"
Amorth ist innerhalb der katholischen Kirche nicht unumstritten. Er hatte vor zwei Jahren etwa erklärt, Papst Benedikt XVI. wolle in Zusammenarbeit mit ihm Diözesen zum vermehrten Einsatz von Exorzisten drängen und diese auch durch gemeinsam verfasste "Exorzismus-Richtlinien" unterstützen.

Der Vatikan wies das damals zurück, dementierte inhaltlich aber nur, dass der Papst selbst ein Dokument über Exorzismus veröffentlichen wolle. Amorth wurde dabei kühl als oft medial in Erscheinung tretender "Exorzist der Diözese Rom" bezeichnet. De facto ist er damit aber der Chefexorzist des Vatikans.

Exorzismus weiterhin offizielle Praxis
Außerdem ist Teufelsaustreibung weiterhin offiziell Bestandteil der kirchlichen Praxis, auch wenn der Vatikan über die oft als anachronistischer Hokuspokus belächelten Rituale in der Öffentlichkeit nicht so gern redet. Exorzismen werden nach detailliert vom Vatikan festgelegten Regeln durchgeführt.

So braucht es für einen Exorzismus die Zustimmung des örtlichen Bischofs. Davor muss wiederum zweifelsfrei festgestellt werden, dass der oder die Betroffene tatsächlich vom Teufel oder Dämonen besessen ist. Genau das ist auch das Bedenkliche an Amorths Einschätzung, dass der Missbrauchsskandal Teufelswerk sei.

Schuldlose Täter?
Als Teufelswerk wird nur eingestuft, was aus Sicht des Vatikans rational nicht erklärbar ist. Oft werden medizinische und psychologische Gutachten eingeholt, um zu bestätigen, dass der oder die Betroffene besessen sei - und somit aus kirchlicher Sicht selbst nicht mehr verantwortlich für sich ist.

Dass Missbrauch nichts mit dem Teufel, sondern mit der psychischen Verfassung und der Schuld der Täter zu tun hat, ist für Amorth demnach auch ein Trugschluss: "Der Teufel ist nur allzu froh, sich jener zu bedienen, die nicht an ihn glauben. Das bedeutet, dass er komplett frei agieren kann, sogar innerhalb der Kirche."

Links:



14.3.10 21:03
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


max marder (16.3.10 20:44)
Nun ja, es kann ja auch nur der Teufel sein, der den zölibatären Berufsneurotikern einflüstert, sich an Kindern zu vergehen! Der Versucher schläft nicht! Mit der menschenunwürdigen institutionellen Triebunterdrückung der katholischen Geistlichen hat dieses so gehäuft auftretende Phänomen nichts zu tun. Ein Sprecher des Vatikan hat kürzlich versichert, es bestehe keinerlei nachweisbarer Zusammenhang zwischen zölibatärer Lebensführung und den Abertausenden von Missbrauchsfällen. Das hätte ein Expertengutachten kürzlich bewiesen. Also, diese Experten möchte ich gern sehen - ein psychologisches Expertenteam der Heiligen Inquisition? Ein Exorzismus-Sondereinsatzkommando?


francesco (18.3.10 14:58)
@marder
ich glaube, es wird zeit, den bischof zu exhumieren und wieder auferstehen zu lassen (den hatte ja der hans so gern!!), sein klares, zielstrebiges schweigen ist es, was der heutigen kirche fehlt, wenn sich ratzinger auch mühe gibt, ein groer ist er nicht und schönborn BEI GOTT kein krenn.
das waren eben noch, wie werner schneyder treffend formulierte "leihgaben aus dem diözesanmuseum".

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