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Andreas Okopenko ist 80!

Andreas Okopenko, ein unglaublich kreativer, verspielter Kopf der österreichischen Literatur ist 80. Er ist einer der leisen, der Sprachspieler, der seit seinem ersten großen Erfolg , dem Lexikon-Roman (dem ersten inter-aktiven Roman), zur ersten Garnitur zählt, aber immer im Schatten etwa der Wiener Gruppe blieb. Ich schätze ihn sehr und wünsche ihm noch viele produktive Jahre. Das Lesetheater wird für und mit ihm auch heuer eine Lesung veranstalten.  
Die ORF-Homepage berichtet:

Schriftsteller Andreas Okopenko 80

Der österreichische Schriftsteller Andreas Okopenko begeht heute seinen 80. Geburtstag. In den 1950er Jahren wurde er als Lyriker und Herausgeber bekannt und entwickelte sich schnell zu einem der bedeutendsten Vertreter der österreichischen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

1998 erhielt Okopenko den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur, vier Jahre später den Georg-Trakl-Preis für Lyrik.

Sprachexperimente
Das Spiel mit der Sprache, aber auch die experimentelle Form des Erzählens kennzeichnen die Arbeiten von Andreas Okopenko. 1930 wurde er in Kosice in der Ostslowakei geboren und zog 1939 mit seiner Familie nach Wien. Seine Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg - Okopenko war ein begeisterter Anhänger der Hitlerjugend - verarbeitete der Schriftsteller in dem 1984 veröffentlichten Roman "Kindernazi".

"Da war ich - man kann nicht sagen unpolitisch in dem Sinn - aber ich habe die Politik nicht reflektiert. Ich habe das Politische an dieser Zeit nicht reflektiert und ich habe kein politisches Gewissen gehabt", so der Autor.

Okopenko wurde nach dem Krieg zu einem "behutsamen Linken", wie er sich selbst einmal bezeichnete - ein Revolutionär, der aber Gewalt verabscheute. Seine ersten Gedichte veröffentlichte Okopenko 1949 in der Literaturzeitschrift "Neue Wege". In dieser Zeit gründete er zusammen mit H.C. Artmann die literarische Sektion "der keller" im bedeutenden Wiener Art Club und war Herausgeber der Zeitschrift "publikationen einer wiener gruppe junger autoren", für die auch Artmann und Konrad Bayer schrieben. Ein distanziertes Verhältnis hatte Okopenko allerdings zur sogenannten "Wiener Gruppe" und ihrem sprachkritischen Zugang.

"Bei mir ist es immer um die Sprache als ein Mitteilungsvehikel gegangen," erläutert Okopenko. "Das war auch meine Kampfansage an die Wiener Gruppe. Ich habe meine Vorstellung von Konkretion dieser 'poésie concrète' entgegengestellt."

Lexikonroman
Okopenko sieht Sprache nicht als Selbstzweck, sondern als Instrument für die Beschreibung der Welt. Am deutlichsten wird das wohl in seinem bekanntesten Werk, dem "Lexikon einer sentimenalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden" oder kurz "Lexikonroman" aus dem Jahr 1970. Der Roman, der vordergründig von einer Schifffahrt auf der Donau erzählt, ist wie ein Lexikon mit Querverweisen aufgebaut und lädt den Leser ein, sich die Handlung selbst zusammenzustellen.

Ein solcher literarischer Umgang mit der Wirklichkeit erschien vielen Zeitgenossen Okopenkos Anfang der 1970er Jahre als zu unkritisch: "Ich habe mich geärgert, dass meine Bekenntnisse zur positiven Auffassung von Welt, von Erleben, von Augenblick, von Sinnenhaftigkeit verteufelt wurden. Ich habe geschrieben: Wenn sogar das als affirmativ gilt, als Bejahung des abzuschaffenden Systems, na dann bin ich eben ein affirmativer Dichter."

Hörspiele
Auch als Hörspielautor trat Okopenko oft in Erscheinung. Viele Texte des in Wien lebenden Schriftstellers sind der Öffentlichkeit allerdings nicht zugänglich. Zuletzt hat sich der Wiener Klever-Verlag seiner Arbeiten angenommen: 2008 erschien dort der Band "Erinnerung an die Hoffnung" mit den gesammelten autobiographischen Schriften Okopenkos.

Textfassung: Rainer Elstner

Mehr dazu in oe1.ORF.at
Erinnerung an die Hoffnung
In Wahrheit ist es so...
Streichelchaos

Link
ELEX - Der Elektronische Lexikon-Roman
15.3.10 10:47
 


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