BAERENPOST



 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     aus der werkstatt
     PICTURES CARTOONS BILDER FOTOS
     poems & songs
     veranstaltungstips
     Kabarett & comedy
     Musik & Songs
     katzenelterntagebuch
     fabeln und märchen
     BEST of WORST
     edithOHRial
     HAIKUS unserer LeserInnen
     TOBIAS CELL - Bärliner
     wir alle spielen theater
     gewinn-zone
     ex libris - büchernews
     das ist ja ein witz!!!
     marktmacht
     sprich & schweig
     fund-stücke
     sex & crime
     auf und ab - gewichtsverluste
     film & fernseh
     aus dem buch der banalitäten
     qualles lebenshilfe
     enthüllungsjournalismus
     freund & feind
     ninas virtuelle weibergalerie
     erinner dich
     glücks-schläge
     PREISausschreiben, Rätsel, Preise
     melanscholisch bis depressiv
     schreib & lies
     zitiert
     humor ist...
     politik ist mehr
     qualles quellgedanken
     nerd nerd
     kleine freuden
     open space

* mehr
     das ist ja ein WITZ!
     TERMINE TERMINE TERMINE
     --->>Gebrauchsanweisungen<<--
     >> best of worst
     >> fundstücke
     >>qualles quellgedanken
     >>lieblingsdichterInnen
     >>tausch & kauf
     >>pictures
     >>kabarett & satire
     >>glücks-schläge
     >> favourite films
     >> BOOK-LIST
     >> SHOP
     >> liedertexte
     >> märchen

* Links
     Neue Blogs empfehlenswert
     promisc - wollust ist sein
     Wilde Orchidee
     LITERATURGEFLÜSTER eva jancaks blog
     die skeptiker seite
     katis wortnetze
     lutz görner hörarchiv
     bootsmann
     Buchhändleralltag
     Gschropperl
     peter pilz grünabgeordneter
     martha schwyzerin
     tirilli
     christophs grillen-bar
     werner brix
     christa kerns literaturseite
     attac austria
     ZARA Anti-Rassismus-Arbeit
     theaterportal v. wikipedia
     christine werner texte
     krimi-couch
     der tschif
     sascha ploner, schauspieler
     >>>BEST FRIENDS <<<
     richard weihs liedermacher
     domina casandra
     ANZOLETTO Glaskunst
     der berliner schlawiner
     maeggi
     500 beine
     RETTET DAS INTERNET
     Museum für falsche Fehlermeldungen
     verein zur verzögerung der zeit
     fundgrube gedichte & fotos
     besonders empfohlen: susannes seite
    
     THEATER
     christa kern schauspielerin
     urtheater
     erwin leder schauspieler
     silvia hagler schauspielerin
     hermes, der phettberg
     online lexika- gratis
    
     wikipedia enzyklopädie
    
     Lexikon der Filmbegriffe
     >>>KABARETT/SATIRE/SHOW<<<
     schule für humor
     cirque de soleil
     kabarett in österreich
     raketa - satire online
     hader , größter der kleinkünstler
    
     POLITIK
     infos über shoah und holocaust
     dokumentationsarchiv des öst. widerstandes
     Musik
     christina zurbruegg
     chris peterka liedermacher
     el awadalla dialektdichterin & millionenshowgewinnerin
     Wiener Lesetheater
     martin auers lyrikmaschine
     friedensgeschichten in 24 sprachen
     schule für dichtung
     irmgard
     die fünfte jahreszeit
     >>>INTERESSANTE BLOGS<<<
    
     nita - wispergras
     wunscherfüllerin saskia pauls






Christliche Erziehung ?

Wieder ist ein MISSHANDLUNGSFALL aus dem kirchlichen Kontext bekannt geworden, einer, der mich, schon abgehärtet durch die letzten Wochen und Monate, traurig und wütend macht.
ORF.

 

MISSBRAUCH

30.03.2010

Mit Tagebuch über Misshandlungen abgeblitzt

 


Eine Zeugin von Missbrauchsfällen hat sich zu Wort gemeldet. Sie hatte in den 80er Jahren Unfassbares in einem kirchlichen Heim beobachtet. Damals wurde sie von Behörden als Nestbeschmutzerin hingestellt. Der Ordenverspricht heute Aufklärung.

Hilfspflegerin in kirchlicher Einrichtung
Die Frau war 1980 als Hilfspflegerin in einer kirchlichen Einrichtung bei Innsbruck tätig, in der Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen unterbracht sind. Bereits am zweiten Arbeitstag erlebte die damals 22-Jährige beim gemeinsamen Essen, welchen Erziehungsmethoden die Schützlinge ausgesetzt waren.

ORF-Sendung "Teleobjektiv"

Pflegerin beschrieb Zustände im Fernsehen
Für die junge Hilfspflegerin Brigitte Wanker waren die Zustände unfaßbar. Sie äußerte sich damals auch in der ORF-Sendung "Teleobjektiv"dazu.

 

"Kalte Duschen, Zwangsjacken, Tritte"
 

"Es gab kalte Duschen, Zwangsjacken, Beschimpfungen, Fußtritte, und die Insassen wurden stundenlang im Klo eingesperrt. Wenn ein Kind einmal erbrochen hatte, musste es das Erbrochene wieder aufessen", sagte die Frau.

Nach fünf Monaten wollte die Hilfspflegerin nicht mehr schweigen.

Tagebuch über Misshandlungen geführt
Schließlich begann die Frau, über die regelmäßigen Misshandlungen durch einzelne Schwestern ein Tagebuch zu führen. Nach fünf Monaten wollte sie nicht mehr schweigen und wandte sich mit ihren Beobachtungen an das Jugendamt und an hohe Stellen im Land Tirol, doch niemand schenkte ihr damals nach eigener Erzählung Gehör. Weltbild zusammengebrochen
Dass Brigitte Wanker mit immer wieder auf taube Ohen gestoßen ist, tut ihr auch 30 Jahre später noch weh.

"Verbrennen Sie Ihre Aufzeichnungen"
"Ich habe mir gedacht, die sind froh über diese Information. Bekommen habe ich aber ein Schulterklopfen von einem Herrn, der mir sagte, dass die Angelegenheit viel zu sensibel sei."

"'Verbrennen Sie Ihre Aufzeichnungen und hören Sie auf, weiter Tagebuch zu schreiben', hat er zu mir gesagt. In den Diskussionen ist es immer nur um die Menschen, die dort arbeiten und jetzt von mir bloßgestellt werden, gegangen. Mir hat immer der Zugang zu den Kindern gefehlt, die wehrlos waren und schwerst misshandelt wurden", so die Frau. Zusammen mit einer zweiten Frau ging sie dann in die Medien. Als Nestbeschmutzerin hingestellt
"Die Reaktionen war in erster Linie derart, dass wir als Lügnerinnen und Nestbeschmutzerinnen hingestellt wurden und dass wir dafür sogar Geld bekommen hätten. Dann wurde mir gesagt, dass ich nie mehr eine Landesstelle bekommen werde und dass ich auf kirchlicher Ebene keine Ausbildungsmöglichkeit hätte."

Die Frau verließ Tirol.

Von Selbstvorwürfen geplagt
Mit 22 Jahren verließ die Frau Tirol und ließ sich in Wien zur Sozialpädagogin ausbilden. Erst nach über zehn Jahren kehrte sie zurück.

Als Nestbeschmutzerin will sie sich nicht mehr beschimpfen lassen, deshalb möchte sie lieber anonym bleiben. Ihr reichten die Vorwürfe, die sie sich selbst noch immer mache: "Selbstvorwürfe im Sinne von Scham und großer Ohnmacht, weil ich mir eingestehen musste, dass ich damals zu gelähmt und zu feig war."

Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt
Konsequenzen hatte ihr Auflehnen gegen einzelne Mitarbeiter der kirchlichen Einrichtungen damals keine. Ein Vorverfahren wurde aus Mangel an Beweisen eingestellt. Teilweise sind die damals von der Frau Beschuldigten auch heute noch in der Betreuung tätig.
In einem Fax erklärte der Orden, dass damals alle Vorwürfe untersucht und eingestellt wurden.

Das alles geschah unter der Ägide der Barmherzigen Schwestern, ein blutiger Witz.

31.3.10 16:49
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung